Compiz und RDesktop

Mittels Rdesktop kann man sich einen Windows Desktop eines anderen Rechners auf Linux holen. Installiert wird das Tool unter Gentoo mittels:

linux ~ # emerge rdesktop

Wer nun den Desktop eines anderen Windows Rechners auf dem Linux Bildschirm haben möchte, der ruft einfach folgendes auf:

linux ~ # rdesktop windowsrechnername

 Innerhalb von Compiz gibt es ein Problem mit der Vollbild Darstellung, die man mittels dem Kommandozeilenschalter "-f" einschalten kann. Der Remote Desktop wird auf allen Würfelseiten angezeigt. Das ist nicht der gewünschte Effekt.

Einen einfachen Weg gibt es, dieses zu realisiern, ohne zusätzliche Programme zu installieren. Die Man Page zu rdesktop zeigt hierzu 3 passende Kommandozeilenschalter:

        -g <geometry>
              Desktop   geometry  (WxH).  If  geometry  is  the  special  word
              "workarea", the geometry will be fetched from the extended  win‐
              dow  manager hints property _NET_WORKAREA, from the root window.
              The geometry can also be specified as a percentage of the  whole
              screen, e.g. "-g 80%".
       -D     Hide window manager decorations, by using MWM hints.
       -K     Do  not override window manager key bindings.  By default rdesk‐
              top attempts to grab all keyboard input when it is in focus.

Die Kombination aus allen drei Schaltern sieht wie folgt aus:

linux ~ # rdesktop -g 1280x1024 -D -K windowsrechnername

Die Auflösung 1280x1024 muss an den lokalen Desktop und dessen Auflösung angepasst werden.  Der Schalter -K wird gesetzt, dass man auch vom Windows Desktop aus mittels STRG+ALT+<LINKS/RECHTS> den Würfel drehen kann.

Unter KDE muss man unter Umständen noch die Kontrollleiste so einstellen, dass Fenster diese verdecken dürfen. Das kann man im Kontrollzentrum machen.

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